Aktuelles 1718-55 - Gymnasium "Friedrich Schiller" Bleicherode

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Pflanzen, Muscheln, Pilze – Unser Weg zur Löwenburg am 12.4.2019

Am Freitag vor den Osterferien war unsere gesamte Klasse 5a sehr glücklich. Denn an diesem Tag durften wir unseren Schulranzen zu Hause lassen und konnten zusammen wandern gehen.
Wir liefen schon früh am Morgen zur Natur - und Freizeitakademie Burg Schneckenhengst los.
Es war noch dunkel im Wald, als wir uns mit dem Wanderführer Ronny Seifert vom Schullandheim auf den Weg zum Kuhbrunnen machten. Unterwegs sahen wir viele Pflanzen, wie Bärlauch, Maiglöckchen und den gemeinen Aronstab. Am Kuhbrunnen angekommen frühstückten wir und Ronny erzählte uns die Sage, wie der Kuhbrunnen zu seinem Namen kam.
Anschließend kam der anstrengendste Teil des Weges - wir mussten den sogenannten Zick-Zack Weg hinaufwandern und liefen sehr lange, bis wir endlich den Berg erklommen und den größten Teil der Strecke hinter uns hatten.
Oben angekommen, waren wir verzaubert von der wundervollen Aussicht, dem tollen Berg und den vielen schönen Blumen, die dort wuchsen, wie zum Beispiel die unter Naturschutz stehenden Schlüsselblume. Es ist wirklich kaum zu glauben, dass auf dem Gebiet des gesamten Berges vor ca. 250 Millionen Jahren ein Meer war. Erst durch den zunehmenden Sand entstand schließlich der Windolskopf.
Im Wald fanden wir auch ein paar alte Muschelschalen, die etwas darüber aussagen, dass es viele Tiere im früheren Meer gab, wie zum Beispiel die Seelilie. Von dieser dachten die Menschen, dass sie eine Blume wäre, aber später stellte sich heraus, dass sie ein blumenähnlicher Polyp war. Auf dem Weg zum Windolskopf erzählte uns Ronny viele spannende Dinge über Tiere und Pflanzen im Bleicheröder Wald. Wir liefen weiter durch den Mischwald, der voller Eiben, Buchen, Fichten, Eschen und Ahornbäumen war. Doch wir sahen auch abgestorbene Bäume, die von Spechten bewohnt oder gerade vom Baumpilz zersetzt werden. Der bekannte Baumpilz Buchenzunder wurde früher zum Feuer machen benutzt.
Als wir dann endlich am Windolskopf, der 425m hoch ist, ankamen, sahen wir die Sonne schon leicht durch die Blätter der Bäume strahlen und wir legten eine kurze Rast ein. Dabei erzählte unser Wanderführer eine alte Sage über die früheren Raubritter, die sich hier niedergelassen hatten.
Unser nächstes Ziel war die Löwenburg. Als wir diese schließlich erreicht hatten, setzen wir uns auf Bänke oder lauschten im Stehen den tollen Geschichten, die uns Ronny erzählte.
Auf unserem Weg bergab liefen wir durch eine kleine Schlucht am großen, erlebnisreichen Berg vorbei und genossen die Natur, bis wir wieder am Schullandheim Schneckenhengst ankamen.
Alle waren schon sehr hungrig und dass Mittagessen kam uns gerade Recht. Nachdem wir unsere Nudeln mit Tomatensoße mit Genuss verzehrt hatten, freuten wir uns schon auf unsere Osterferien. Nur noch der Weg zur Schule trennte uns von diesen und wir waren sehr glücklich darüber, einen abwechslungsreichen und kurzweiligen Wandertag verbracht zu haben.

Gregor Lindner ( Schüler 5a), Juliane Hammer (Klassenlehrerin)
 
 
 
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