Aktuelles 1718 05 - Gymnasium "Friedrich Schiller" Bleicherode

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Keine Kunstbanausen- sondern Bewunderer!

Wir, die Schüler der Klassenstufe 11 des Friedrich-Schiller-Gymnasiums, traten am 07.09.2017 die
Reise nach Kassel zur „documenta 14“, der weltweit größten Ausstellung für zeitgenössische
Kunst, an. Unsere Exkursion startete um 8.00 Uhr in Bleicherode. Bereits auf der Busfahrt
tauschten wir uns über das, was uns wohl erwarten würde, aus. Pünktlich zur Eröffnung
angekommen, empfing uns ein überwältigend großes Monument aus Büchern mit dem Namen
„The Parthenon of Books“ von der argentinischen Künstlerin Marta Minujin. Hierbei handelt es sich
um einen Nachbau des Tempels auf der Akropolis in der griechischen Hauptstadt Athen. Dieses
Bauwerk ist ein Zeichen für Meinungsfreiheit und spricht gegen die Verfolgung von Schriftstellern
auf der ganzen Welt.
Selbstständig erkundeten wir die einzelnen Ausstellungsbereiche: „documenta“-Halle, Westpavillon
Orangerie, Glas-Pavillons, Königsplatz usw. Es war für jeden etwas dabei: Skulpturen, Masken,
bauliche Elemente und Gemälde verschiedenster Arten und Künstler.
Beim Eintritt in das Fridericianum, welches den Mittelpunkt der „documenta 14“ bildet, tauchten wir
durch Lichteffekte in das Bild „The End“ von dem Künstler Nikos Alexiou aus dem Jahr 2007 ein,
welches auf dem Boden aufstrahlte. Bei diesem Kunstwerk handelt es sich um ein Zusammenspiel
von kinetischer Kunst und OpArt. Mit erstaunten Blicken ließen wir uns in die Welt des Künstlers
entführen. Wir waren fasziniert und stark beeindruckt.
„Alle, die letztes Mal nur davon hörten, kommen – alle, die das letzte
Mal da waren, kommen wieder und alle, die nur neugierig sind, kommen
auch…“ Arnold Bode, Künstler und Begründer der documenta
Genau wie Bode es sagt, auch wir waren neugierig, waren da und werden wiederkommen!
In den verbliebenden Stunden vor der Abreise, die wir für einen Stadtbummel nutzten, ließen uns
die gewonnenen Eindrücke nicht los. Wir diskutierten und tauschten Meinungen aus. Selbst auf
der sich anschließenden Heimreise war unsere Begeisterung spürbar. Unsere gesammelten
Eindrücke werden wir nun in zukünftigen Unterrichtsstunden auswerten.

Laura Cassube, 11b
 
 
 
 
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