Aktuelles 1617 30 - Gymnasium "Friedrich Schiller" Bleicherode

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Wer findet die Liebestollblume?

Die Aula des Schillergymnasiums war wieder bis auf den letzten Stuhl gefüllt mit begeisterungsfähigen Zuschauern. Sicher sind sie nicht nur wegen Shakespeares weltberühmter Komödie „Der Sommernachtstraum“ gekommen. Diesmal standen die jungen Akteure der 10. Klassen im Mittelpunkt: Sowohl Pauline Etzold als Titania als auch Justin Hanstein als Oberon wurden ihrer Rolle durchaus gerecht. Hier verursachte die oben erwähnte Zauberblume ihre verhängnisvollen Turbulenzen. Besonders einfühlsam konnten Leonie Sterzl die Rolle des Puck und Florian Zimmermann die des grummeligen Troll umsetzen, da sie die Folgen und Launen des Ehepaares aushalten mussten. Die Schüler wählten zur Untermalung der jeweiligen Stimmungen raffinierte und witzige Melodien aus, die beim Publikum so manche Erheiterung hervorriefen. Die kurzweilige Aufführung wurde mit starkem, nicht enden wollendem Applaus belohnt. Der überschwängliche Dank der erleichterten Laiendarsteller gebührte zum Abschluss den Lehrern Herrn Englert, Frau Rass und Frau Engel, die die Talente der Schüler erkannten, förderten und das Gelingen der Aufführung tatkräftig unterstützten. Ein weiterer herzlicher Dank wurde den Eltern und Großeltern ausgesprochen, die einige Materialien für die Kostüme und die anspruchsvollen Bühnenbilder bereitstellten.
Bleibt zu hoffen, dass die Schüler der neunten Klassen diesen hohen Anforderungen mit ihrer Aufführung ebenfalls so erfolgreich gerecht werden können. Sie werden am 12. Mai 2017 um 19.30 Uhr das Stück „Viel Lärm um nichts“, ebenfalls von William Shakespeare, auf die Bühne des Schillergymnasiums bringen. Somit hoffen auch sie auf ein interessiertes und zahlreich erscheinendes Publikum, damit die Phantasie der Zuschauer nicht nur durch eine Zauberpflanze herausgefordert wird.

S. Winter
Aus Sicht der Mitwirkenden

Wie in jedem Jahr im Fach Darstellen und Gestalten begannen wir auch diesmal mit der Auswahl eines Stückes, welches wir am Ende des Jahres präsentieren konnten. Doch leider kamen wir erst verhältnismäßig spät zu einem Entschluss. Als dann jedoch endlich ein Stück feststand kamen bereits die ersten Zweifel auf. Oft wurde gesagt, dass wir uns in den Rollen nicht richtig „ausleben“ könnten oder dass das Stück schon recht „abgedroschen“ sei und langweilig wirke. Doch wenigstens die Verteilung der Rollen fiel uns leicht und die ersten Übungsversuche gelangen recht gut.
Aber als es dann um die Gestaltung des Bühnenbildes, die Untermalung mit Musik und nicht zuletzt um die Schauspielerei selbst ging, wurden wir mit den nächsten Herausforderungen konfrontiert, denn es waren im Verhältnis zum Vorjahr mehr Anläufe nötig, um zu einem Ergebnis zu kommen. Für die Erarbeitung jener wichtigen Darstellungsmittel bedurfte es viel Zeit und Aufwand ehe zum Ende hin alles seine endgültige Form annahm.
Als das Bühnenbild und die Musik endlich fertig waren, fühlten wir uns besser, sodass wir uns endlich voll und ganz auf unsere Proben konzentrieren konnten und zum Ende hin auch die Schauspielerei gut beherrschten. Daraufhin wurden wir mit der Aufgabe in die Osterferien geschickt, gut unseren Text zu lernen, damit wir bestens für die sich anschließende Generalprobe und Vorführung gewappnet sind. Dadurch, dass unser Stück in bekannten Epochen und Gegenden spielt, verlief die Kostümfindung so gut wie reibungslos, denn zum antiken Griechenland gibt es ja allerlei Vorschläge.
Als wir uns schließlich am Dienstag, den 25.04.2017, einen Tag vor besagter Aufführung, zur Generalprobe nach dem Unterricht trafen, fanden wir jedoch noch ein paar Fehler in unseren Rollen, was dazu führte, dass sich bei einigen noch Zweifel über das Gelingen der Vorstellung breit machten. Glücklicherweise lief während der Vorführung alles wie geschmiert.
Letztendlich ist zu sagen, dass wir trotz anfänglicher Schwierigkeiten die Situation gut gemeistert haben und uns über einen gelungenen Auftritt freuen können. Durch den tosenden Applaus und das heitere Lachen der Zuschauer konnten wir uns am Schluss sicher sein, dass unsere Aufführung allen Anwesenden gut gefallen hat. Doch leider ernüchtert es mich etwas, und damit spreche ich bestimmt für alle Schauspieler aus unserer Gruppe, dass dies unser letztes Theaterstück im Fach Darstellen& Gestalten war. Trotzdem hat es uns allen sehr viel Spaß gemacht und wer weiß, vielleicht gibt es ja ein nächstes Mal.

Florian „Troll“ Zimmermann und das gesamte DG-Team

 
 
 
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